Eigentlich…

Eigentlich bin ich, trotz der paar (vielen) Kilo die ich zu viel mit mir rum schleppe, ja nicht ganz unsportlich. Eigentlich bin ich auch niemand der sonderlich Probleme mit Muskelkater und so einem Quatsch hat. Eigentlich.

IMG_7604Heute morgen war das Wetter richtig geil und ich habe mich gefreut, mit Freunden mal wiedser im Landschaftspark Duisburg klettern zu gehen.

Wieder erwarten waren heute auch nicht alle Leute bei irgendwelchen 1. Mai-Kundgebungen, sondern hatten den gleichen Gedanken wie wir:

Raus in die Sonne!

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PETZL warnt Käufer der ASPIR-Gurte

Aus der Rubrik  „wie krank sind manche Leute eigentlich“ kommt heute eine Warnung von Petzl:

On April 6, 2016, Petzl was warned by authorities that modified Petzl ASPIR (C24) harnesses were being sold on eBay. These new or slightly used harnesses were modified by irresponsible third parties after reaching the market a first time. Modified products were seized, an immediate stop to the eBay sales was requested, and legal proceedings were initiated.
(…)
The waistbelt or leg loop security straps on the modified ASPIR harnesses have been cut, then stitched back together

Auf Deutsch:

Petzl wurde darüber informiert, dass einige Vollidioten das Leben von Kletterern riskieren, in dem sie die Nähte am Becken- oder den Beingurten auftrennen und einfach wieder vernähen. Damit halten die natürlich keine Belastung mehr aus. Verkauft wurde u. a. auf eBay.

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Ein Cache mit jahrelanger Vorbereitung?

Geocaching kann ja ganz schön anstrengend sein. Und gefährlich. Und manche Caches brauchen doch eine gewisse Vorarbeit.

IMG_7421Dazu gehört, für uns, natürlich GC22223 – Furnivia del Furggen. Der schon auf der Wunschliste steht, seit wir das erste Mal davon gelesen haben. Leider war es bisher nicht möglich, Leute zu finden die die notwendige Erfahrung haben, den mit uns zusammen zu machen.

Aber es gibt ja Alternativen und auf Ziele kann man ja hinarbeiten. In meinem Fall bedeutet das, dass ich möglichst viel praktisches Wissen sammeln möchte. Da hilft es sicherlich, dass wir Mitglieder im DAV sind und die Sektion Duisburg eine große Kletteranlage in Duisburg betreibt.

Ich habe mir also mal das Ausbildungsprogramm angesehen und werde jetzt Kurs für Kurs machen, sofern es die Zeit erlaubt. Mit dem Ziel nächstes Jahr auch die Exkursionen des DAV mitmachen zu können.

Der erste Kurs war die Einführung ins Klettersteig gehen (Link ins Fahrradblog). Der zweite jetzt der Einführungskurs Sportklettern (auch im Fahrradblog), den ich mit dem ersten Kletterschein abgeschlossen habe.

IMG_7469Folgen werden dem jetzt noch weitere Kurse, insbesondere für den Klettersteig. Danach dann die Alpin-Ausbildung im LPN und die Alpinausbildung in den Alpen. Das ganze soll dann mit den Ausbildungen Schnee & Eis abschließen.

In der Mitte noch die beiden T5-Kurse im Vertikal-Labor 🙂

Natürlich ist das für den einen Cache ein bisschen viel. Aber ich kenn mich ja: Wenn Furggen klappt, wird das nicht der letzte alpine Cache gewesen sein, den ich besuchen will.

Und ich hoffe ja nach wie vor, dass auch Herr Illusionlabs und Frau Trapse sich irgendwann einen Ruck geben. Damit dann in 2018 (wenn alles klappt und es die Dose dann überhaupt noch gibt) oder schon Ende 2017 (je nachdem wie schnell ich durch die Kurse komme) wir endlich den Eintrag ins Logbuch vornehmen können 🙂

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Saft! Wir brauchen Saft!

Gestern hat der GoCacher einen Artikel zu einer billigen Powerbank gepostet und nach einiger Zeit seine Kaufempfehlung von

Bisher gibt es zwei Bewertungen, beide Käufer geben 5 Sterne. Angesichts des Preises und des problemlosen amazon-Service im Fall einer Reklamation, kann man beim Kauf eigentlich nicht viel falsch machen.

auf

Wie aus den Bewertungen des Artikels in einem anderen Angebot hervorgeht, scheint die Serienstreuung wohl sehr groß zu sein. Wir raten daher von dieser Powerbank ab und empfehlen lieber auf andere Produkte mit mehr und aussagekräftigeren Bewertungen zurückzugreifen!

geändert.

Angesichts des Hammer-Preis von 12 Euro für 20.000mA/h wäre ich hier sowieso skeptisch gewesen. Aber Form und aussehen erinnern mich stark an „meine“ Powerbank und ich dachte ich nutze die Gelegenheit mal, sie Euch vorzustellen – und das was ich drumherum nutze um draußen nicht ohne Strom da zu stehen. Das mag für das „normale“ Cachen über wirken,  aber es soll ja auch Leute geben die 24h und mehr draußen sind 😉

The PoseidonAls Powerbank benutze ich „The Poseidon“ von Dark Energy.

Der Preis von knapp 100$ mag auf den ersten Blick ziemlich happig wirken. Allerdings kann ich nach einigen Monaten jetzt sagen, dass Dark Energy nicht übertreibt wenn sie sagen, das Teil sei nahezu unkaputtbar. Ich habe es oft außen an der Tasche baumeln, weil der Karabiner dazu einlädt.

Und dort hat es nicht nur stundenlangen Dauerregen und andere Unbillen des Wetters überstanden – auch Stürze waren schon einige dabei und  bis heute ist nicht mal eine Macke im Gehäuse.

Die Ausgangsleistung von 2,4 Ampere an einem der beiden Anschlüsse gewährleistet das auch Energiehungrige schnell geladen werden können, im Regelfall reicht allerdings der „kleine“ Ausgang.

MST_4613Interessant ist die kleine eingebaute „Notleuchte“. Eine LED allein macht nicht viel her, aber stellt Euch vor Eure Lampe ist im Eimer und ihr habt eine(!) Winz-LED mit einem 10.000 mA/h-Akuu. Wenn der Notfall länger dauert, ist Euch vermutlich eh nicht mehr zu helfen.

Neben dem Preis hat das Poseidon allerdings einen weiteren „Nachteil“: Robust bedeutet in diesem Fall auch „leider schwer“ und allein als Akku (mit Karabiner) schlagen sich hier 275 Gramm nieder. Wenn man eigentlich Gewicht sparen will, z. B. bei Wanderungen, nervt das unter Umständen schon. Vor allem, weil ein Poseidon selten alleine kommt 😉

PortaPow AA-Ladegerät

PortaPow AA-Ladegerät

Denn ich habe leider nicht nur Geräte die am UBS laden. Bzw. manchmal dauert das Laden einfach viel zu lange – denke ich nur an die Eneloops die ich z. B. im Garmin habe. Da ich aber auch in der Taschenlampe und Stirnlampe AA-Zellen habe, brauche ich hier eine kleine Lösung.

Ich habe dafür das PortaPow gekauft. Für ein Einzelschacht-Ladegerät erstaunlich günstig und relativ leicht. Es braucht etwa 5 Stunden um 4 komplett leere Eneloops zu laden und zieht dabei angeblich nur 750mA. Allerdings habe ich festgestellt, dass es sich an dem Hochstrom-Anschluss des Poseidon wohler fühlt, wenn mehr als 2 Akkus zu laden sind.

Der Haken an der Sache? Der erschließt sich recht leicht, wenn man überlegt das ein AA-Akku ca. 2.500mA/h speichern kann. 4 davon… richtig, dann ist das Poseidon leer. Da man die Akkus aber in der Regel eh Nachts lädt, kann man tagsüber den Poseidon nachladen.

MST_4617Dafür musste auch was her und es wurde Choetech – Solarpanel mit 19 Watt. Übrigens auch erst kürzlich beim GoCacher besprochen.

An den Trageschlaufen am Rucksack befestigt reicht der Strom, um das Poseidon nachzuladen. Wie viel ist natürlich stark davon abhängig wo ich mich bewege und wie der Rucksack hängt. Zur Not kann man aber in Pausen das Panel auch schräg zur Sonne (=beste Ergebnisse) aufstellen und so die Pausenzeiten effektiv nutzen.

Meiner Erfahrung nach bringt es nichts unterwegs das Ladegerät oder Handy direkt an das Panel zu hängen. Es puffert keine Energie und ist manchmal mehr wie ein Blinker mit seinem „Läd – lädt nicht – lädt“. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das auch auf Dauer für das Poseidon nicht die Beste aller Lösungen ist – aber bisher funktioniert es so ganz gut und die LiIon-Akkus im Poseidon haben eh nur eine begrenzte Lebensdauer. Deswegen bin ich da nicht so zimperlich.

Choetech 19 Watt Panel

Choetech 19 Watt Panel

Das Panel selbst schlägt dann auch noch mal mit fast 550 Gramm (inklusive 2 USB-Kabel) zu Buche. Das macht dann gemeinsam mit Ladegerät und Poseidon etwa 1 Kg – das ist schon relativ viel.

Aber es ist ja, wie beschrieben, eben nicht für jede Tour. Sondern nur für solche wo ich damit rechne die Akkus in den Lampen, dem GPS, dem Handy oder was weiß ich nicht aufladen zu müssen. Wobei natürlich ein Ersatzpack mit 4 Eneloops in den meisten Fällen völlig ausreichen würde – mein Handy nutze ich unterwegs eh kaum und bei längeren Touren nehm ich ein kleines, leichtes Nokia mit 2 Wochen Standby-Zeit mit.

Auf der anderen Seite: Wer hat der hat.

Und vielleicht kommt ja doch noch die Apokalypse, bei der man dann seinem Significant Other sagen kann: Siehste, gut, dass ich das alles mal gekauft habe 😉

 

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Warum ich wieder TBs logge

Eine ganze Weile habe ich Travelbugs eigentlich sträflich vernachlässigt. Klar, wenn irgendwo mal ein besonders doller zu sehen war, habe ich den geloggt. Aber 99,99% der TBs an denen ich vorbei kam, halt nicht.

Seit einiger Zeit ist das anders und ich logge wieder deutlich mehr Travelbugs. Quasi fast alle an denen ich vorbei komme. Und wenn man mich fragen würde warum, ist die Antwort eigentlich furchtbar trivial: Wegen meines eigenen.

Das hat weniger was mit Statistik zu tun. Aber mir ist aufgefallen das es mich ärgert, dass einer meiner Reisenden seit Monaten angeblich in einem Cache in Weitfortistan liegt – und nicht nur nicht reist, sondern eben auch kein Lebenszeichen von sich gibt.

Der Gedanke ist also der, dass ich über das Loggen den Ownern ein kleines „Ping“ von ihren Reisenden schicken kann. Damit sie wissen, wo ihr Travelbug ist und das er tatsächlich noch da ist.

Vielleicht sollten wir alle das wieder machen. Aus Höflichkeit denen gegenüber, die teilweise ja doch einige Euros in die Hand genommen haben, um eine Münze auf Reisen zu schicken.

 

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GC4Q2MQ – Send Me An Angel

Für mich ist der Sinn von Geocachen nach wie vor, dass Dosen mich an außergewöhnliche Orte locken sollen. Oder selbst außergewöhnlich sein sollen. Auf einer Tradi-Tour hatte ich heute beides in einem Cache: GC4q2MQ – Send Me An Angel.

Und völlig zu recht wirbt die Dose damit, dass sie bei Bessercacher.de gelistet ist.

IMG_7430Zunächst ist da die Gegend, in die man kommt:

Witziger Weise verbringe ich quasi mein gesamtes Leben schon am Niederrhein und habe hier unzählige KM mit dem Rad abgerissen. Und natürlich auch zu Fuß, vor allem beim Geocachen. Trotzdem war ich – warum auch immer – nie in diesem bestimmten Waldstück bei Drevenack. Was ein Verlust war, denn der Wald ist wirklich bemerkenswert.

Dazu gehören auch die „Gräben“, an denen ich vorbei gekommen bin – und deren Sinn sich mir noch nicht direkt erschließt. Aktuell tippe ich auf Entwässerung, aber das macht nur teilweise Sinn. Leider hat Mama Google hier noch kein Wissen liefern können.

Dagegen konnte Google mir helfen die eigentliche „Attraktion“ dies Waldes kennen zu lernen. Das Haus Schwarzenstein. Mystisch 🙂 Und trotz meines biblischen Alters hatte ich noch nie bewußt davon gehört / gelesen, geschweige denn das ich dort gewesen wäre.

Insofern hat der Cache genau gemacht was ich von einem guten Cache wünsche. Er hat mich zu einem besonderen Ort gelockt und schon dafür hätte ich ihm einen FP geben können.

IMG_7431Allerdings hat er gleich noch einen Zweiten verdient. Denn bei der Dose handelt es sich nicht um einen 08/15-Petling, von denen es in der Gegend gleich in Serie (Ameland-Runde und Tierrunde) genug zu finden gibt.

Statt dessen erwartet die Suchenden eine richtig aufwändig (und einfallsreich) gestaltete Konstruktion, mit der man den Cache letztlich loggen kann. Schon für die Art der Ausführung wäre der angesprochene FP Pflicht gewesen – wie es in dem Haus aussieht zeige ich hier natürlich nicht.

Wer also aus der näheren Umgebung von Wesel kommt und noch nie von Haus Schwarzenstein gehört hat, der ist gut beraten es mal zu besuchen – und bei der Gelegenheit gleich einen Engel herabschweben zu lassen 🙂

 

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GC25C2P – The Rocky Horror Cacher Show

Gestern Abend war endlich mal wieder Zeit für einen Nachtcache-Multi und auf der Liste stand GC25C2P – The Rocky Horror Cacher Show. Wobei heute niemand mehr so genau weiß wie wir darauf eigentlich aufmerksam geworden sind.

Also haben wir gestern das Cachermobil vollgeladen und sind nach Köln gebrettert. Am Erlebnisraum angekommen schlug dann mein Cacher-Herz höher. Wegen des Bildes hatte ich das Listing schon eher unter „LP-lastiger Einstellung“ gelesen. Und tatsache, da war er. Ein riesiger LP, den man ohne einen Zaun zu überwinden betreten konnte. Mehrere Stockwerke und etlich Quadratmeter Erlebnisraum.

Nur doof, dass der LP auf dem Listing-Bild und vor Ort so absolut gar nichts mit dem Cache zu tun hat.

Die erste Station hat uns schon fast umkehren lassen. „Ein Grüner Reflektor zeigt eine Station in 1 Meter Umkreis an“. Ja schön wäre nur gewesen wenn da gestanden hätte, dass man den richtigen Baum von hinten(!) beleuchten muss und der grüne Reflektor dann nicht wie die Gelben auf Augen- sondern Bodenhöhe gewesen ist.

Ungefähr so ging es dann leider mit den folgenden Stationen auch weiter: Die Rätsel selbst waren maximal D2. Aber die Stationen erst einmal zu finden, dass war dann schon eher das D4.

Die Stationen selbst waren individuell, aber keine so das man sagen würde „Oh, das gab es ja noch nie“. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Owner sich offensichtlich ein paar Gedanken gemacht hat.

Das Final dagegen war dann eher ein Absturz. Eine einfach Lock&Lock-Dose unter Laub begraben, die wir ebenfalls erst wieder nach großflächiger Suche im Umkreis von 10 Meter um die Koordinaten finden konnten.

Der Cache hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Der Owner hat sich Mühe gegeben, aber die Stationen und Führungen müssten besser zu finden sein. Dafür dürften die Rätsel etwas knackiger sein. Eine Wegführung entlang der vorhandenen Wege wäre zudem wünschenswert und das Final sollte mal etwas aufgehübscht werden.

Für uns ist das Fazit also, dass sich die Anfahrt nicht gelohnt hat. Wer allerdings nicht so weit weg wohnt und auch durchaus mal Ausdauer beim Suchen an den Tag legen kann – etwas das nicht meine Stärke ist – der sollte ruhig mal vorbei schauen.

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Photo + Adventure: mit „GPS-Schatzsuche“ ;-)

Am zweiten Juni-Wochenende macht die Photo+Adventure den Landschaftspark Duisburg-Nord zum Tor zur Welt.

(c) Photo+Adventure

(c) Photo+Adventure

Das Messe-Festival rund um die Themen Fotografie, Reise und Outdoor präsentiert Live-Reportagen, Workshops und ein buntes Rahmenprogramm vor der außergewöhnlichen Industrie-Kulisse. Unter den 130 Ausstellern und vertretenen Marken befanden sich im Juni 2015 sowohl etablierte Branchengrößen als auch innovative Start-ups. Viele davon, darunter auch der Premium-Partner Foto Leistenschneider, haben schon jetzt ihr Kommen für die Photo+Adventure am 11./12. Juni 2016 zugesagt. Weitere Informationen:  www.photoadventure.eu

Und deswegen zeige ich Euch das hier: „GPS-Schatzsuche“ 😉

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Wenn Du so was siehst…

… und den GC-Code kennst – dann planst Du die Tour. Wetten?

Kategorien: Lost Place, T5 | Ein Kommentar

Schöner Geocaching-Werbefilm

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