Tolle Geocacher sind tolle Geocacher :-)

Der einzige aktive Geocache den ich noch habe, ist der GC4MJA1 – Lost Facility in Kroatien. Und genau bei dem gab es ein Problem mit dem Logbuch, dass nicht sofort gelöst werden konnte. Zwar bot sich die Weseler Cacherin Julia=)99 an, ein Neues zu platzieren, aber bis dahin?

Und selber konnte ich dieses Jahr ja auch nicht.

Aber Geocachen ist ja irgendwie doch eine Familie und Geocacher haben ja oftmals ein „Ersatzlogbuch“ in der Tasche. Und so fand sich schnell ein Cacher, der einen Ersatz spendierte.

Man rechnet dabei ja irgendwie mit einem Papierstreifen oder so. Was sich tatsächlich in der Dose befand, könnte man für eine Klickbait-Überschrift nutzen: Geocacher tausch Logbuch aus – was der Owner dann findet, wird Sie überraschen.

img_9116Ist das nicht ein wirklich schön gemachtes Logbuch? Mit handgemaltem Logo. Und genau solche Aktionen sind es, die mich für all die dummen Petling-Strecken entschädigen 🙂

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Geocachen in Berlin

Anlässlich einer Dienstreise nach Berlin hatte ich Nachts ein bisschen Zeit, durch die Straßen der Stadt zu laufen. Auf der Suche nach der goldenen Dose, quasi.

Und nach gut 30km Fußmarsch kann ich sagen: Cachen in Berlin hat Spaß gemacht.

Natürlich habe ich keine besonders tollen Dosen gefunden – und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich auch zu doof war die Lego-Giraffe in einen Smily zu verwandeln. Wobei ich natürlich auf keinen Fall die Dose nicht gefunden habe, die war schlicht nicht da 😉

Das, was mir an den Dosen in Berlin gefallen hat war, dass sie dem ursprünglichen Zweck sehr nahe kommen: Den Suchenden an Orte zu locken, die er sonst nicht finden würde. Klar war ich auch am Reichstag, Checkpoint Charly und Brandenburger Tor. Aber wer kennt schon die alte Hubbrücke, das zweitälteste Großkrankenhaus oder das Marx-Engels-Forum?

Insgesamt waren die Caches auch eher gut als schlecht gepflegt. Die meisten Dosen waren gut zu finden und die meisten Logbücher verwendbar. Geärgert habe ich mich nur ein einziges Mal: Als ich den Cache „Jäger des hängenden Schatzes“ zwar sehen, aber nicht in die Finger bekommen konnte 😉

Interessant war am Ende das Gefühl, dass der „touristisch interessante“ Bereich sehr kompakt ist und eigentlich alles Fußläufig erreichbar war. Deswegen fand ich die etwas abseits liegenden Dosen eigentlich noch interessanter. Weil man auch mal Berlin abseits der Stadtrundfahrt-Strecken erlaufen konnte.  Unsicher habe ich mich übrigens auch Nachts nirgendwo gefühlt…

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5 – 10 – 2.000 – 60.000 – 100.000

Heute wird Cacheback 5 Jahre alt. Ein ziemliches Alter für so ein „Internet-Blog-Dings“ und Zeit mal kurz zu überlegen, was ich hier überhaupt mache:

Die Idee von Cacheback war ja, die Eindrücke vom Geocachen zu sammeln. Und das Geocachen hat für mich 2006 begonnen, also vor 10 Jahren. Damals im Sommer habe ich mit meinem PDA Handheld und einer Bluetooth-GPS-Maus meine ersten beiden Dosen geloggt. Bei einer von den beiden stand ich irgendwann hüfthoch im Auesee und dachte: Moment, Du machts was falsch. Bei der anderen Dose bin ich ein paar Mal im Kreis gerannt, weil ich nicht verstanden habe, was ein Multi war. Es gab in dem Jahr nur noch einen dritten Cache und dann war vorbei – aus überwiegend persönlichen Gründen hatte ich alles im Sinn. Aber nicht zu „Geocachen“. Und die Anzahl der Caches damals war auch eher… überschaubar.

 

Im Februar 2011 rissen mich dann KiCloTo aus der Lethargie und nahmen mich mit auf einen Nachtcahe. Wow sowas gab es jetzt auch? Und erstaunlicher Weise funktionierte sogar noch mein Username auf gc.com und die Anzahl der Caches und Typen hat mich aus den Socken gehauen. Schnell folgten ein paar weitere Caches, darunter echte Schmuckstücke wie „Der Mann mit dem Blutigen Daumen“ oder „Audiovisueller Nachtcache„.

Was dann aber folgte, brach mit allem, was ich mir vorstellen konnte. Gemeinsam mit KiCloTo ging es zu „The Prophecy – K1K„. Und spätestens da gab es dann kein zurück mehr. Das Jahr endete dann mit 584 Funden und brachte diesen Blog hervor.

2012 habe ich dann noch mehr Caches gesucht und hatte am Ende 606 auf dem Zähler stehen. Auch in dem Jahr gab es Caches, die man in Worten kaum beschreiben kann. Dazu gehört natürlich Level 26, bei dem wir uns auf eine Art und Weise vertan haben, über die ich nicht öffentlich reden kann 😉 Und es war das Jahr, in dem wir kurzfristig quer durch Deutschland gefahren sind, um noch eben den sagenumwobenen Cache „Die Ruinen von Prora“ machen zu können. Und dafür hätten sich auch 2.000 Km Anreise gelohnt. Was für ein geiles Erlebnis.

Schon im August 2012 folgte dann in Kanada der Cache #1000 – zugleich auch der bisher westlichste und mit 7847 km Luftlinie am weitesten entfernte.

Wir waren übrigens damals dann auch noch das „alte“ Team Trapse, heute als Frau Traps unterwegs. Dann Illusionlabs und Frau und letztlich noch C+.

Zwischen 2013 und 2015 nahm die Menge der Caches deutlich ab. Das lag unter anderem daran, dass meine alte Liebe zum Radfahren wieder da war. Zum anderen aber auch am Einstieg in die Politik. Beides kostet Zeit, die dann halt nicht mehr zum Dosen suchen bleibt. Trotzdem habe ich natürlich immer weiter Geocaches gesucht und könnte für jedes Jahr die Highlights aufzählen. Einfacher ist vermutlich, wenn ich am Ende einfach meine Favoriten anfüge 😉

In 2016 ist wieder deutlich mehr Cachen angesagt. Einen Grund könnte ich dafür nicht nennen. Immer noch gerne mit den alten Weggefährten, die jedoch auf Grund eigener Veränderungen auch weniger Zeit haben als früher. Aber man trifft sich, man sucht zusammen und erlebt zusammen.

Und so konnte ich dann heute mit C+ auf einer weiteren gemeinsame Runde auch meinen Cache #2000 einsammeln. 2000 gefundene Dosen. Das ist, wenn man die Entfernung von Cache zu Cache addieren würde, eine Strecke von über 60.000km. Oder wenn man berücksichtigt, dass die meisten Caches ja von zu Hause aus gefunden werden, inzwischen annähernd 100.000km die ich zu Fuß, mit dem Rad, Auto, Zug oder Flugzeug zurück gelegt habe. Dabei war der Cache nicht immer die Reisemotivation – aber irgendwie gehörte das immer noch dazu.

Und dabei ist Cachen auch eines der besten Hobbys die man haben kann. Abgesehen von den heute sehr niedrigen Hürden, mitzumachen (ein Smartphone genügt), gibt es schlicht überall Caches. Und egal wo ich bin, ich kann mal eben raus gehen und ein paar Dosen sammeln.

Dabei habe ich gestern gemerkt, dass mich alleine das Geocachen in den letzten 5 Jahren schon in 11 verschiedene Länder geführt hat – ich konnte nämlich die 11-Länder-Challenge loggen.

Und auch in den nächsten Jahren werde ich Geocachen. Mal mehr, mal weniger. Mal zu Hause, mal im Ausland. Mal alleine und mal mit Freunden. Ich freue mich schon darauf…

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Ich mag keine Challenges

Ich weiß gar nicht, warum man gute Dinge immer so weit verschlimmbessern muss, bis sie völlig für die Tonne sind. Ein Beispiel dafür sind Challenge-Caches. Also Rätsel-Dosen die an den Koordinaten liegen, die im Listing stehen. Und für die man keine Rätsel lösen muss. Also quasi keine Rätsel-Dosen. Das „Rätsel“ wird substituiert durch „Aufgaben“, die man erfüllt haben muss. In der Regel völlig simple Dinge, die jeder Cacher so macht:

Finde im Abstand von höchstens einer Stunde einen Cache in Kuala Lumpur und Patagonien, ohne ein Flugzeug zu benutzen.

Wann immer mir so ein Cache begegnet, wandert er direkt auf die Ingo-Liste. Das hat für mich einfach wenig mit dem originären Geocachen zu  tun.

Entsprechend hoch war der Frust, als auf der Karte direkt vor der Haustüre ein Challenge-Cache auftauchte. Log-Bedingung hier: Finde Geocaches in 11 Ländern. Na klar, die meisten Geocacher werden ja schon in mehr als 10 Ländern gesucht haben. Ich meine, ich komme ja selbst gerade mal auf drei oder vier. Halt Niederlande, Belgien, Kanada, Österreich, Italien. Wobei das ja schon 5 sind. Hmmmm.

Ein kurzer Blick ins Profil verrät dann,  dass ich tatsächlich in genau 11(!) Ländern einen Cache gefunden habe.

challengeUnd wie das so ist, bin ich natürlich sehr konsequent. Auch mir gegenüber. Und hab mich noch mal angezogen und meinen ersten Challenge-Cache geloggt. *seufz* so wird man hier verdorben. Aber glaubt bloss nicht, dass das zur Regel wird. Challenge-Caches sind und bleiben doof, bis auf die, die ich loggen kann 🙂.

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Geocachen in Brüssel

img_8902Vergange Woche hat es mich nach Brüssel verschlagen und ich habe die Gelegenheit genutzt, mal ein wenig Cachen zu gehen.

Dabei bin ich zu Fuß ungefähr 20 km durch die Innenstadt gelaufen und habe ungefähr 20 Caches gefunden (und 5 nicht).

img_8904Brüssel ist natürlich einen Besuch wert, verbindet die Stadt doch altertümlichen Charme mit modernem Life-Style. D

urch die tausenden Menschen die rund um die EU in Brüssel arbeiten, kommt ein unglaubliches Gemisch an Menschen und Kulturen zu Stande, dass sich in allem wiederspiegelt.

In sofern war das Geocachen natürlich eine schöne Art, die Stadt kennen zu lernen.

Das Problem ist wie so oft im Detail, denn das Cachen an sich hat nicht sonderlich viel Spaß gemacht.

img_8909Natürlich führen einen manche Caches an Orte, die man ohne nie gefunden hätte. Oder wusstet Ihr, dass es neben dem Männeken Piss in einer winzigen Seitenstraße auch noch ein Frauchen Piss gibt?

Ich wußte das nicht.

Und genau hier fangen die Probleme an: An dem Cache befindet sich ein TB-Hotel, dass aus einem ranzigen Schlüsselkasten besteht, der schon einige Zeit lang nicht gepflegt worden ist.

Ist aber nicht tragisch, denn ein Logbuch gibt es bei der Dose erst gar nicht.

d29b565f-3a84-4270-b264-1a6fa66a893b_lWobei man dafür ja noch fast dankbar sein muss, denn andere Logbooks waren so derbe, dass sie jeder Beschreibung spotten.

Entweder waren es völlig untaugliche Zettelsammlungen wie hier auf dem Foto oder völlig überfüllte Nano-Bücher.

Nur wenige Logbücher konnten so benutzt werden, wie es eigentlich mal angedacht gewesen ist.

img_8918Das kann man vielleicht entschuldigen und sagen:

Klar in einer Stadt wie Brüssel sind halt viele Cacher unterwegs.

Aber ist das eine zulässige Ausrede, sich gar nicht erst weiter um die eigenen Dosen zu kümmern?

Ich habe die Stadt mit einem zwiespältigen Gefühl verlassen: Klar, geocachen hat mich an Orte in der Stadt geführt, die ich ohne nie im Leben gefunden hätte.

Aber auf der anderen Seite waren die Dosen selbst eher ein abschreckendes Beispiel für Großstadt-Caches.

 

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Wie man Geocacher glücklich macht….

Manchmal braucht es nur Kleinigkeiten, um die Dosensuchenden glücklich zu machen. Wie zum Beispiel Hotel-Reservierungen mit eingebauten Geo-Koordinaten im „richtigen“ Format:

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GC5CAKC – Die Maske

Nach einer Weile der Cache-Abstinez wollten wir mal wieder so einen richtig wilden Nachtcache suchen. Die Wahl fiel dann auf GC5CAKC – Die Maske am Reeser Meer.

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Die Gegend war mir tagsüber wohl vertraut, denn hier hatte ich damals die Runde „Rund ums Reeser Meer“ erfolgreich absolvieren können. Heute liegt dort ein Nachtcache mit über 20 Stationen.

Samstag Nacht brachte uns dann unter anderem ein Gewitter mit heftigem Regen. Aber wir sind ja nicht aus Zucker und was uns nicht umbringt, macht uns bekanntlich nur noch komischer, als wir es eh sind.

 

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Geschafft haben wir, trotz der dummen Sprüche, den Cache allerdings nicht. Vielmehr standen wir nach 6,5 Stunden und 16km Marsch vor dem Final und mussten einsehen, dass es vorbei ist.  Aber wie konnte es dazu kommen? Schließlich hatten Frau Traps, C+ und wir doch schon andere Caches erfolgreich beendet?

Der Cache „Die Maske“ ist sehr „speziell“. Das fing schon damit an, dass wir Station 1 nicht gefunden haben. Wie sich (viel) später herausstellte, war die gar nicht da, wo wir dachten. Sondern die von uns gefundene Station 2 war in Wirklichkeit Station 3. Wegen der Beschreibung wußten wir das aber, und mussten so noch mal zurück. Die dann gefundene Station 2 war aber halt in Wirklichkeit die 1. Die echte Station 2 haben wir nicht gesehen.

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Ebenso Station 5 und 6, was uns aber erst an 7 aufgefallen war.

Die Owner, dei per Threema zu Hilfe eilten, konnten uns zwar durch die Runde führen. Und irgendwann standen wir auch am Prefinal, für das wir alle benötigten Lösungsschnipsel hatten. Von da ging es auch easy zum Final, dass war wo wir es erwartet hatten. Nur fiel uns da auf, dass wir die Runde irgendwie versaut hatten :-/

Inzwischen waren wir aber auch einfach nur noch genervt.

Deswegen ist es vielleicht auch unfair, zu schreiben, was uns alles das Leben schwer gemacht hat. Aber da Kritik dazu gehört, schreibe ich mal ein paar Punkte auf:

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Stationen werden nicht besser, wenn sie sich wiederholen. Es gibt so viele Möglichkeiten, Verstecke zu bauen, mussten es immer wieder die Steine in den Gitterboxen sein? Kann man Reflektoren nicht so anbringen, dass man sie auch sehen kann, oder sollte das die Schwierigkeit erhöhen? So sind wir zum Beispiel zum Prefinal gelaufen und standen plötzlich am Auto. Also ein Mal mehr zurück und noch mal versucht, bis wir endlich den ersehnten Leuchtpunkt finden konnten 🙁  Hafen 1 und 2 waren recht nett und vor allem Hafen 1 hat uns einiges an Zeit gekostet. Das Labyrinth dagegen ist eigentlich nur  mit Glück zu lösen. Und könnten die Stationen bitte Nummern bekommen?

Anyway, meine Kritik tut dem Cache bestimmt irgendwo Unrecht und ist letztlich Ergebnis, dass ich vom Wetter und den immer gleichen Stationen und unserer eigenen Unfähigkeit genervt war. Und trotzdem bin ich nicht sicher, ob ich noch mal hin will, um dann doch das Final zu bergen.

Schwierig…

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Einen Film über das Geocaching…

… den man besser niemanden zeigt, der gerne Cachen geht. Oder niemandem dem man Cachen nahe bringen möchte. Eigentlich kann den Film nur gucken, wer über die Frage warum hier Stroh liegt, lachen kann…

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Beim Cachen einfach mal die Seele baumeln lassen…

Man muss ja nicht immer in Hektik verfallen.

Gell?

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Eigentlich…

Eigentlich bin ich, trotz der paar (vielen) Kilo die ich zu viel mit mir rum schleppe, ja nicht ganz unsportlich. Eigentlich bin ich auch niemand der sonderlich Probleme mit Muskelkater und so einem Quatsch hat. Eigentlich.

IMG_7604Heute morgen war das Wetter richtig geil und ich habe mich gefreut, mit Freunden mal wiedser im Landschaftspark Duisburg klettern zu gehen.

Wieder erwarten waren heute auch nicht alle Leute bei irgendwelchen 1. Mai-Kundgebungen, sondern hatten den gleichen Gedanken wie wir:

Raus in die Sonne!

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