GC27JXE No Risk = No Fun !!!

Am vergangenen Samstag hatte ich das Vergnügen, zusammen mit Calimero-78 und The_Sighthound den Cache  GC27JXE No Risk = No Fun !!! zu machen. Und um es vorweg zu nehmen: Wer Caches wie Klaustrophobie oder andere herausfordende T5er mag, der ist hier genau richtig.

Die Location erinnert spontan an Prora, der Cache ist aber weniger intellektuell fordernd, denn körperlich. Und ich sag mal so: Ich war definitiv außerhalb der Wohlfühlzone und ich glaube, wenn The_Sighthound nicht dabei gewesen wäre, wären Calimero-78 und ich unverrichteter Dinge wieder abgezischt.

Denn das, was uns da erwartete, forderte nicht nur Tribut an den zahlreichen verbauten Seilen. Sondern auch einiges an Nachdenken und Tüfteln, wie man denn jetzt am Besten und wo man denn jetzt und wie…

Im Nachgang scheint es fast wie Hohn, dass der Owner uns schrieb, dass der Cache im Grunde auch ohne Kletterzeug gemacht werden kann. Klar geht, wenn man Meister im Free-Climbing ist 🙂

Das dem Cache ein relativ schweres Rätsel vorgeschaltet ist, scheint mir eine gute Idee. Ohne wäre die Dose nämlich in kürzester Zeit völlig überlaufen.

Was es für uns besonders geil machte war, dass morgens noch Nebel herrschte, als wir ankamen. Vom Parkplatz aus Richtung Erlebnisort waren wir so mit uns und der Umgebung beschäftigt, dass wir völlig perplex waren, als wir vor dem Koloß standen. Irre, wie sich SO EIN DING einfach verstecken kann, bis man im wahrsten Sinne des Wortes mitten drin steht.

Ich sag mal so:

Wer gerne rätselt, sollte das Rätsel suchen. Und sich dann 2-3 gute(!!!!) Kletterer als Mitstreiter schnappen, ein paar Seile verschiedener Länge und einfach alles, was man an Gerödel hat einpacken und los düsen. Die Dose gehört mit Sicherheit auf die Liste der Top-Locations für T5er…

Nachfolgend ein paar Fotos, die wir vor Ort geschossen haben…. lasst sie einfach auf Euch wirken 😀

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Funfacts am Rande: 400km gefahren, 4h Fahrtzeit, 6 Stunden on Location.

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www.mitcachezentrale.net – eigentlich eine gute Idee, aber…

Ich bin durch Zufall auf die MitCacheZentrale gestoßen und habe mich mal angemeldet. Auf den ersten Blick ein sehr enttäuschendes Forum, dem viel fehlt.

Auf dem zweiten Blick aber ein junges Forum, aus dem vielleicht viel werden kann:

Zunächst: Ich mag die Idee. Gerade ich habe ja oft Probleme, Cacher zu finden die meine absonderlichen Vorstellungen von „Spaß“ teilen. Da käme so etwas genau richtig.

Es scheint auch schon ein paar Teilnehmer zu geben. Leider kann man nirgendwo eintragen wo man herkommt. In der Folge kann man auch nirgendwo sehen, welcher Cacher wo sitzt. Wer die Personen sind, kann man mangels Link zum GC- oder OC-Profil auch nicht sehen.

Man kann auch keine „Alarmierung“ einstellen, die z. B. via SMS oder anderer Messaging-Dienste darauf hinweist, wenn in der eigenen Region (die man auch nicht angeben kann) ein anderer eine Mitcache-Gelegenheit anbietet.

Ich könnte so weiter machen. Im Fazit bleibt aber, dass die MitCacheZentrale völlig unfertig wirkt. Die Hoffnung, dass mit dem Angebot schon die User kämen und Content brächten, wird hier an mangelnden Möglichkeiten scheitern.

Insofern bin ich mal gespannt ob der oder die Macher tatsächlich noch sinnvolle Funktionen einbauen. Die dann übrigens bevorzugt auch per Handy und spontan nutzbar sein sollten.

 

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Kletterfabrik „Vertikal-Labor“ – oder: Wenn man keinen Bock auf Kunden hat.

Irgendwann vor einiger Zeit bekam ich den Tip, mir mal die T5-Geocaching-Ausbildung im Vertikallabor anzusehen. Und warum ich nicht, dachte ich mir: Man lernt ja nie aus. Und gelernt habe ich, nur anders als erwartet:

Die Geocaching-Geschichte des Vertikal-Labor ist ausgelagert auf eine eigene WordPress-Seite unter http://www.erlebnis-projekt.de/ – dort kann man in einem Google-Kalender die Termine sehen und dann auf http://www.erlebnis-projekt.de/email/ einen Termin buchen.

Als ich das erste Mal einen Termin buchte, bekam ich einen Anruf, dass der Trainer leider krank sei und der Termin ausfallen müsse. Das kann passieren, ist ja nicht schlimm. Man würde mich anrufen, wenn man neue Termine machen würde. Der Anruf kam nie und irgendwie geriet das Ganze bei mir in Vergessenheit.

Nun wollte ich einen zweiten Anlauf starten und habe mich für 2 Termin registriert. Dachte ich.

Das Erste was mir auffiel war, dass die Bestätigungsmail keine vernünftige Reply-To-Adresse enthielt. Statt dessen steht dort, wo man eine E-Mail-Adresse erwartet nur fm_email. Na gut, schlecht konfiguriert.

Da ich in einem anderen Thread gerade eine Diskussion des Trainers verfolgte, habe ich in den Thread kommentiert, man möge das bitte fixen.

Kurz darauf klingelte das Telefon und auf dem Display erschien die Nummer des Vertikallabors. Freundlich(!) wurde ich darüber informiert, dass ich vergessen hätte, die Termine auszuwählen.

Nein, hatte ich nicht. Ich hatte vergessen die AGB zu bestätigen. Beim Absenden bekommt man eine Fehlermeldung die darauf hinweist und nach anklicken konnte ich die Anmeldung abschicken. Worauf man nicht hingewiesen wird ist, dass zwar die persönlichen Daten eingetragen werden, die Termine aber zurückgesetzt werden. Und eine Fehlermeldung, dass man eine Reservierung ohne Termin nicht vornehmen kann, gibt es, anders als bei den AGB nicht.

Also nicht nur der Mailer nicht vernünftig konfiguriert, sondern auch das Webformular. Einmal mit Profis, wie der gute Fefe jetzt vermutlich sagen würde.

Das war aber nicht das Problem. Ich hätte mich ja neu angemeldet.

Quelle: https://www.facebook.com/groups/Seilzugangstechnik/permalink/1280054765385216/?comment_id=1287321791325180&reply_comment_id=1287332307990795&notif_t=group_comment&notif_id=1484736535175555

Das Problem war der Vortrag des Anrufers, wie „dumm es wirkt“ (wirklich so gesagt!), dass ich in einem Kommentar auf das Problem mit der Mail-Adresse hinweise, ob mir nicht klar sei, wie leicht man das dort übersehen könne. Abgesehen davon, dass es ja nicht übersehen wurde, habe ich dann vorsichtshalber noch mal  gefragt, ob man mir gerade erklären möchte, dass ich dumm bin.

„Nein, aber Dein Kommentar auf Facebook wirkt dumm“.

Gut, ich hab das Telefonat dann einfach beendet.

Und mal ganz ehrlich: Was genau geht in Menschen vor, die Ihre Kunden am Telefon beschimpfen, weil sie darauf hinweisen, dass der Web- und Mailserver nicht sauber konfiguriert sind?

Ist jetzt nicht so, dass mich das sonderlich belastet, ich kann mein Geld auch anders ausgeben. Als Dienstleister sollte ich mir aber gut überlegen, ob ich so mit meinen Kunden umgehe oder nicht.

Ich persönlich wüßte ja, wie ich das beantworten würde. Offensichtlich aber anders als das Vertikal-Labor.

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Ich mache was, das Ihr nicht macht :-D

Cachen, das macht der gemeine Cacher wohl dann, wenn das Wetter gut ist. Ich nicht. Ich gehe am liebsten raus, wenn das Wetter so richtig sch…. ist.

So auch heute: Leichter, gefrierender Nieselregen ist wirklich kein Wetter, bei dem ein normaler Mensch gerne vor die Türe geht. Temperaturen unter Null sind eh nicht toll zum cachen. Und genau das macht es für mich so attraktiv: Selbst der simpelste Tradi liegt still und verlassen darf, weil kaum eine Seele sich vor die Türe traut.

Mal ganz abgesehen davon, dass man in den wenign lichten Momenten oft mit grandiosen Bildern belohnt wird, hat das Cachen im Winter und im Sauwetter wirklich den handfesten Vorteil, dass man für sich alleine durch die Gegend wandert oder radelt und – abgesehen vom gelegentlichen Blick auf die Kompassnadel – auch seinen Gedanken alleine nachhängen kann.

Versteht mich nicht falsch: Ich gehe gerne mit Freunden cachen und quatsche dann auf den Wegen mit ihnen oder löse gemeinsam mehr oder weniger knifflige Rätsel. Aber bei Powertrails z. B. ist mir der Punkt am liebsten, an dem man alles gesagt hat und schweigend nebeneinander her läuft. Dieses angenehme Schweigen, wenn jeder einfach die Welt auf sich wirken lässt.

Und im Winter alleine cachen zu gehen ist die Steigerungsform davon. Selbst wenn man, wie ich heute, dabei „nur“ seine Homezone aufräumt: Abgesehen vom gelegentlichen Hundemuggel hat man die Straßen und die Wege für sich allein.

Aber nein, Ihr wollt das nicht ausprobieren. Geht Ihr mal ruhig in schönem Wetter cachen und lasst mir das Land im Scheißwetter 🙂

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Geocaches? Nur für die Quote, sonst bitte weg damit!

Manchmal kann ich ja nur mit dem Kopf schütteln:

Eigentlich sollte beim Geocachen ja die Suche und das Finden der Dose im Vordergrund stehen. Okay, das einige Leute auch die Statistik (81er, 366er, etc) bedienen wollen.

Aber einen Cache schließen lassen zu wollen, weil eine nachträgliche Änderung die eigene Statistik „versaut“?

Was genau stimmt denn nicht mit den Leuten? Weiss man da schon genaueres?

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Good Bye 2016 – Hello 2017!

 So, das Jahr ist zu Ende und damit auch das Cache-Jahr.

Mit 300 Funden (schöne runde Zahl) komme ich jetzt auf 2031 Funde (nicht so schöne Zahl) und gucke zurück auf ein paar schöne und nicht so schöne Dosen. Erfreulich ist, dass ich die Zahl der gefundenen Caches im Vergleich zum Vorjahr wieder verdoppeln konnte.

Bisschen traurig war ich, dass das mit dem Multi zum 2.000 nicht geklappt hat. Schön fand ich aber, dass ich fast immer gemeinsam mit Julia, C+ und Illusionlabs losziehen konnte. Alleine Cachen ist schön, im Team ist schönerer.

Besonders „Geocaching like“ war sicherlich das Cachen in Brüssel, Berlin und Rotterdam, als ich die Dosensuche im eigentlichen Sinne genutzt habe: Zum Entdecken von Plätzen und Orten in fremden Städten. In allen Städten habe ich mehr als 20km zu Fuß zurück gelegt.

Im Oktober wurde dieses kleine Blogprojekt zudem 5 Jahre alt geworden. Was ich ja als Anlass genommen hatte, noch mal meine persönliche Geocaching-Geschichte zu reflektieren. Im gleichen Monat habe ich übrigens auch meinen ersten Challenge-Cache erlegt. Und wenn ich mir überlege, dass ich meine erste Dose in 2016 gefunden habe und selbst wenn ich erst 2011 als „Jahr des Beginns“ wählen würde: Ich glaube Geocaching bindet seine User eindeutig länger als andere Outdoor-„Games“, wie z. B. Pokemon. Die Pokezombies sind mir zwischendurch auch ein wenig auf den Geist gegagen – gut, dass sich Cacher anders verhalten und gut, dass der Hype vorbei ist. Natürlich wurde aber Geocaching in 2016 mal wieder „Das Ende“ vorhergesagt.

Wenn das Ende eine Konsolidierung bedeutet, fänd ich das übrigens gut. Ich bin ja der Meinung wir haben zu viele dumme Caches und zu wenig wirklich tolle (in Form von Ort oder Dose). Da kann ein bisschen aufräumen gar nicht schaden 😉

Wenn man mich rückblickend fragen würde, das mein Cache des Jahres war, könnte ich übrigens nicht eine Dose benennen. Ich müsste einen Owner und seine Dosen nennen, nämlich Staubfinger 0702. Ich glaube, alle die seine Caches machen durften, stimmen mir zu: Was Staubfinger zaubert ist ganz, ganz großes Kino!

So…

Danke 2016, du warst großartig. Hello 2017, ich freue mich auf Dich!

Und falls Ihr noch was lesen wollt, hier noch die Jahresrückblicke von JR, GeoGedöns und Schweigende Mehrheit. Möge die Macht mit Euch sein.

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Geocachen in Rotterdam

Über die Weihnachtstage hatten wie die Gelegenheit, eine Weile in Rotterdam zu verbringen. Und was macht man in einer fremden Stadt? Richtig… Geocachen!

Und in Rotterdam macht das besonders Spaß, weil hier die beiden Owner Gio53 und Superstein sich auf die Wurzeln des Cachens besonnen haben. Und eine Reihe von Caches gelegt wurde, die man super nutzen kann, um die Stadt kennen zu lernen. GIO53 hat als besonderen Service sogar eine Karte veröffentlicht:

 

Und so haben wir irgendwas zwischen 25 und 30km zu Fuß und etliche Abkürzungen mit dem Wassertaxi hinter uns gebracht. Allerhand ausgefallene Architektur bestaund und einige sehr schöne Dosen gefunden. Wobei „schön“ halt im Kontext zu sehen ist:

Es standen nicht die Dosen selbst im Vordergrund, sondern die Orte an die sie uns Tag und Nacht gelockt haben.

Wer also mal 2-3 Tage Zeit hat und Lust hat, eine sehr interessante Stadt cachend zu erkunden: Rotterdam kann man da nur empfehlen. In sofern: Rein in den Zug oder das Cachermobil und ab nach NL. Ihr werdet es nicht bereuen.

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Tolle Geocacher sind tolle Geocacher :-)

Der einzige aktive Geocache den ich noch habe, ist der GC4MJA1 – Lost Facility in Kroatien. Und genau bei dem gab es ein Problem mit dem Logbuch, dass nicht sofort gelöst werden konnte. Zwar bot sich die Weseler Cacherin Julia=)99 an, ein Neues zu platzieren, aber bis dahin?

Und selber konnte ich dieses Jahr ja auch nicht.

Aber Geocachen ist ja irgendwie doch eine Familie und Geocacher haben ja oftmals ein „Ersatzlogbuch“ in der Tasche. Und so fand sich schnell ein Cacher, der einen Ersatz spendierte.

Man rechnet dabei ja irgendwie mit einem Papierstreifen oder so. Was sich tatsächlich in der Dose befand, könnte man für eine Klickbait-Überschrift nutzen: Geocacher tausch Logbuch aus – was der Owner dann findet, wird Sie überraschen.

img_9116Ist das nicht ein wirklich schön gemachtes Logbuch? Mit handgemaltem Logo. Und genau solche Aktionen sind es, die mich für all die dummen Petling-Strecken entschädigen 🙂

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Geocachen in Berlin

Anlässlich einer Dienstreise nach Berlin hatte ich Nachts ein bisschen Zeit, durch die Straßen der Stadt zu laufen. Auf der Suche nach der goldenen Dose, quasi.

Und nach gut 30km Fußmarsch kann ich sagen: Cachen in Berlin hat Spaß gemacht.

Natürlich habe ich keine besonders tollen Dosen gefunden – und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich auch zu doof war die Lego-Giraffe in einen Smily zu verwandeln. Wobei ich natürlich auf keinen Fall die Dose nicht gefunden habe, die war schlicht nicht da 😉

Das, was mir an den Dosen in Berlin gefallen hat war, dass sie dem ursprünglichen Zweck sehr nahe kommen: Den Suchenden an Orte zu locken, die er sonst nicht finden würde. Klar war ich auch am Reichstag, Checkpoint Charly und Brandenburger Tor. Aber wer kennt schon die alte Hubbrücke, das zweitälteste Großkrankenhaus oder das Marx-Engels-Forum?

Insgesamt waren die Caches auch eher gut als schlecht gepflegt. Die meisten Dosen waren gut zu finden und die meisten Logbücher verwendbar. Geärgert habe ich mich nur ein einziges Mal: Als ich den Cache „Jäger des hängenden Schatzes“ zwar sehen, aber nicht in die Finger bekommen konnte 😉

Interessant war am Ende das Gefühl, dass der „touristisch interessante“ Bereich sehr kompakt ist und eigentlich alles Fußläufig erreichbar war. Deswegen fand ich die etwas abseits liegenden Dosen eigentlich noch interessanter. Weil man auch mal Berlin abseits der Stadtrundfahrt-Strecken erlaufen konnte.  Unsicher habe ich mich übrigens auch Nachts nirgendwo gefühlt…

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5 – 10 – 2.000 – 60.000 – 100.000

Heute wird Cacheback 5 Jahre alt. Ein ziemliches Alter für so ein „Internet-Blog-Dings“ und Zeit mal kurz zu überlegen, was ich hier überhaupt mache:

Die Idee von Cacheback war ja, die Eindrücke vom Geocachen zu sammeln. Und das Geocachen hat für mich 2006 begonnen, also vor 10 Jahren. Damals im Sommer habe ich mit meinem PDA Handheld und einer Bluetooth-GPS-Maus meine ersten beiden Dosen geloggt. Bei einer von den beiden stand ich irgendwann hüfthoch im Auesee und dachte: Moment, Du machts was falsch. Bei der anderen Dose bin ich ein paar Mal im Kreis gerannt, weil ich nicht verstanden habe, was ein Multi war. Es gab in dem Jahr nur noch einen dritten Cache und dann war vorbei – aus überwiegend persönlichen Gründen hatte ich alles im Sinn. Aber nicht zu „Geocachen“. Und die Anzahl der Caches damals war auch eher… überschaubar.

 

Im Februar 2011 rissen mich dann KiCloTo aus der Lethargie und nahmen mich mit auf einen Nachtcahe. Wow sowas gab es jetzt auch? Und erstaunlicher Weise funktionierte sogar noch mein Username auf gc.com und die Anzahl der Caches und Typen hat mich aus den Socken gehauen. Schnell folgten ein paar weitere Caches, darunter echte Schmuckstücke wie „Der Mann mit dem Blutigen Daumen“ oder „Audiovisueller Nachtcache„.

Was dann aber folgte, brach mit allem, was ich mir vorstellen konnte. Gemeinsam mit KiCloTo ging es zu „The Prophecy – K1K„. Und spätestens da gab es dann kein zurück mehr. Das Jahr endete dann mit 584 Funden und brachte diesen Blog hervor.

2012 habe ich dann noch mehr Caches gesucht und hatte am Ende 606 auf dem Zähler stehen. Auch in dem Jahr gab es Caches, die man in Worten kaum beschreiben kann. Dazu gehört natürlich Level 26, bei dem wir uns auf eine Art und Weise vertan haben, über die ich nicht öffentlich reden kann 😉 Und es war das Jahr, in dem wir kurzfristig quer durch Deutschland gefahren sind, um noch eben den sagenumwobenen Cache „Die Ruinen von Prora“ machen zu können. Und dafür hätten sich auch 2.000 Km Anreise gelohnt. Was für ein geiles Erlebnis.

Schon im August 2012 folgte dann in Kanada der Cache #1000 – zugleich auch der bisher westlichste und mit 7847 km Luftlinie am weitesten entfernte.

Wir waren übrigens damals dann auch noch das „alte“ Team Trapse, heute als Frau Traps unterwegs. Dann Illusionlabs und Frau und letztlich noch C+.

Zwischen 2013 und 2015 nahm die Menge der Caches deutlich ab. Das lag unter anderem daran, dass meine alte Liebe zum Radfahren wieder da war. Zum anderen aber auch am Einstieg in die Politik. Beides kostet Zeit, die dann halt nicht mehr zum Dosen suchen bleibt. Trotzdem habe ich natürlich immer weiter Geocaches gesucht und könnte für jedes Jahr die Highlights aufzählen. Einfacher ist vermutlich, wenn ich am Ende einfach meine Favoriten anfüge 😉

In 2016 ist wieder deutlich mehr Cachen angesagt. Einen Grund könnte ich dafür nicht nennen. Immer noch gerne mit den alten Weggefährten, die jedoch auf Grund eigener Veränderungen auch weniger Zeit haben als früher. Aber man trifft sich, man sucht zusammen und erlebt zusammen.

Und so konnte ich dann heute mit C+ auf einer weiteren gemeinsame Runde auch meinen Cache #2000 einsammeln. 2000 gefundene Dosen. Das ist, wenn man die Entfernung von Cache zu Cache addieren würde, eine Strecke von über 60.000km. Oder wenn man berücksichtigt, dass die meisten Caches ja von zu Hause aus gefunden werden, inzwischen annähernd 100.000km die ich zu Fuß, mit dem Rad, Auto, Zug oder Flugzeug zurück gelegt habe. Dabei war der Cache nicht immer die Reisemotivation – aber irgendwie gehörte das immer noch dazu.

Und dabei ist Cachen auch eines der besten Hobbys die man haben kann. Abgesehen von den heute sehr niedrigen Hürden, mitzumachen (ein Smartphone genügt), gibt es schlicht überall Caches. Und egal wo ich bin, ich kann mal eben raus gehen und ein paar Dosen sammeln.

Dabei habe ich gestern gemerkt, dass mich alleine das Geocachen in den letzten 5 Jahren schon in 11 verschiedene Länder geführt hat – ich konnte nämlich die 11-Länder-Challenge loggen.

Und auch in den nächsten Jahren werde ich Geocachen. Mal mehr, mal weniger. Mal zu Hause, mal im Ausland. Mal alleine und mal mit Freunden. Ich freue mich schon darauf…

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