GC43VM8 – Der „08/15“-Cache

„Blogst Du das?“ – bei der Frage des weiblichen Teils von KiCloTo hätte mir die Auswegslosigkeit meiner Lage klar werden müssen. Aber ich greife vor, also zurück auf Los:

Nachdem das Gestern ja irgendwie noch als Erfolg zu werten war, wollte ich heute einen der noch fehlenden Caches von Hotbina lösen:

GC43VM8 – Der „08/15“-Cache

Das Problem bestand darin, dass keiner dabei war, mit dem ich an den damaligen Caches zu tun hatte. KiCloTo sind anderweitig beschäftigt, Herr Illusionlabs hat seine Sinne auch woanders und so weiter. Außerdem, das war besonders perfide: Die haben den alle schon.

Aber hey, ich habe beinahe Zweieinhalb Kilo Funde, da werde ich doch so einen Cache machen können.

Im Erlebnisraum angekommen war S1 auch schnell gefunden und stand mir offen. Die Anleitung durchgelesen, das „Tool“ eingesackt und dann… äh wie geht es denn hier weiter? Nachdem intensives Suchen zu genau gar keinem Ergebnis führte, hatte ich mir eine alternative Strategie zurecht gelegt:

Für S2 gab es einen Texthinweis und ich hatte da doch was gesehen… also mal hingetappert. Leider Fehlanzeige. Aber auf dem Weg einen Muggel getroffen, der sich wohl auskannte, und mich zu einer Laterne schickte. Aber auch da leider Fehlanzeige. Vermutlich kannte der sich doch nicht aus.

Allerdings bestand der Texthinweis aus zwei Teilen: Dem „Nicht Rennen“ und „Warmwerden“. Dafür fand ich auch noch einen Ort, der vielversprechend aussah. Aber auch da war irgendwie nix zu machen. Ja jetzt spuck ich bald!

Nachdem ich völlig ratlos war, textete ich irgendwann Claudia an. Die Antwort ist der erste Satz. Leider war auch Tobi nicht erreichbar, Daniel konnte sich auch nicht mehr erinnern und so weiter. Na super. Nachdem ich das dritte Mal an der S1 versucht hatte, den Einstieg zu finden, habe ich dann die Ultima Ration gewählt und Hotte angerufen.

Der war gut amüsiert. Denn den passenden, notwendigen Hinweis hatte ich mehrfach übersehen. Wobei das falsch ist, denn ich konnte ihn sogar am Telefon auswendig rezitieren, so oft hatte ich bei S1 gestanden und den Hinweis auf S2 gesucht. Ich habe nur nicht gerafft, dass es der Hinweis war.

Oh mein Gott.

Die S2 war dann nicht da, wo der Muggel es angekündigt hatte. Sondern direkt daneben.

Na super.

Inzwischen war ich nassgeregnet, durchgefroren und einfach nur noch angefressen. Nach 2 Stunden stand ich an S2… und konnte der erstaunlich schnell des Rätsels Lösung entlocken. Oh man, das war das erste, wirklich das Erste, Erfolgserlebnis bei diesem Cache. Jetzt schnell zu S3.

An S3 angekommen konnte ich sehr schnell sehen, was gemacht werden muss. Und ich tat das auch. Nur um dann ein Teil in der Hand zu halten, an dem ich schon beim kleinen Bergmechaniker gescheitert war. Nach nach weiteren 1,5h war ich total durch. Inzwischen hatten auch Daniel „Ich kann mich nicht erinnern“ und Claudia „Frag mich doch was, das ich weiß“ nicht mehr helfen können.

Und Hotte wieder anzurufen, das war mir zu doof.

Weswegen ich dann wie ein geprügelter Hund zum Auto zurück bin und irgendwann im Dunkeln zu Hause angekommen bin. Mit der festen Erkenntnis: Rätsel-Multis sind nix für mich, da bin ich einfach nicht für gemacht.

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GC5ZQ1T – Nur Peilen

Das neue Jahr beginne ich gerne mit einer schönen Dose. Und auf meiner Liste der „muss ich noch machen“ fand sich ein Multi direkt in der Gegend. Also bin ich „mal eben“ los, um die Dose einzusammeln. Mir hätte vorher klar sein müssen, dass die Suche nach GV5ZQ1T – Nur Peilen zu einem mittleren Desaster werden würde.

Erst mal ist das ein Multi. Multis haben die Tendenz, mich in den Wahnsinn zu treiben so lage nicht einer meiner Cache-Freunde dabei ist. Ich bin einfach zu ungeduldig. Dann noch ein Multi bei dem man nur peilen muss. Nur peilen? As in das kann doch nicht so schwer sein? Ich bin da anderer Meinung. Und zu guter Letzt: Das ist ein Cache von LillaLinkeLippelchen. Und warum auch immer: Deren Dosen verstecken sich immer extra gut vor mir.

Aber nun ja. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.  Und am Anfang lief wirklich alles wie am Schnürrchen.

Denn nachdem ich die erste Station und dann die zweite Station gefunden hatte, war schnell klar, dass das ein gut durchdachter Cache ist. Besonders gut hat mir gefallen, wie der/die Owner die Hinweise angebracht hat, ohne die Bäume zu belasten. Hut ab, dafür.

Relativ schnell bin ich so von Station zu Station gekommen und das kleine Waldstück hat durchaus seinen Charme. Größeren Mengen an Nicht-Geocachern bin ich nur auf den großen Hauptwegen begegnet, sonst hatte ich die meiste Zeit meine Ruhe. Sehr erfreulich.

Station 3, 4, 5 und 6 waren dann kein Hexenwerk, wobei ich bei 6 schon froh über ein Spoiler-Bild im Listing war. Die Koordinaten wichen doch etwas ab, mit dem Foto war das aber schnell gelöst und so konnte ich zu Station 7 traben.

Angekommen an den vermeintlichen Zielkoordinaten konnte ich aber erst mal nix finden. Komisch, weil die anderen Stationen waren leicht und gut zu finden. Also den Suchradius ausgedehnt und plötzlich etwas gefunden, dass definitv mal Teil eines Caches war: die Reste einer getarnten Tupper-Dose und eines Vogelhäuschens.

Das wich zwar erheblich von den anderen Stationen ab, aber es war halt nix anderes zu finden. Sehr komisch.

Also bin ich noch mal zu S6 zurück und habe noch mal neu gepeilt. Ergebnis ungefähr das Gleiche. Aber zur Vorsicht noch mal hin und noch mal nachgesehen: Nada.

Ich habe dann ein Foto gemacht und den Owner über gc.com angemailt, dass da wohl was kaputt ist. Ich fühlte mich auch dadurch bestätigt, dass der letzte Fund am 4. Oktober geloggt war.

Als Alternative gab es, ungefähr 1,5km entfernt, noch einen Tradi. Also dachte ich mir, ich laufe mal los und hol mir den. Auf dem Weg erreichte mich dann der/die Owner und teilte mir mit, dass das auf dem Foto KEIN Teil des Caches wäre. Ich bekam aber einen Hinweis, wonach ich suchen könnte. Also habe ich umgedreht und bin noch mal zurück.

Und tatsächlich, etwas abseits der ermittelten Koordinaten und genau da, wo versprochen, konnte ich S7 finden!

Von da an lief es dann wieder besser, S8 konnte auch schnell gefunden werden. Doch, oh weh, das Final nicht.

Langsam kam ich mir echt dämlich vor. Es kann doch nicht sein, dass ich ständig die LillaLinkeLippelchen um Hilfe bitten muss, wenn es um deren Caches geht?

Offensichtlich aber doch. Und so bekam ich noch einen Hinweis für das Final. Den ich natürlich falsch interpretierte, was dazu führte, dass ich noch mal eine halbe Stunde völlig vergebens falsch gesucht habe.

Bis… ich dann das Final endlich(!!!) gefunden hatte. Mittlerweile völlig durchnässt vom Regen, mit leerem Handy-Akku und nur der Notfall-Leuchte bewaffnet konnte ich nur noch mit Mühe was ins Logbuch kritzeln. Zu Hause gab es dann aber das verdiente lange Log und natürlich den Favoritenpunkt.

Fazit von „Nur Peilen“ ist, dass es eigentlich kein D3.5 sein müsste. Wenn man sich nicht so anstellt wie ich. Das Final ist allerdings wirklich gut getarnt und schwer zu finden, wenn man davon vorher 8 Stationen lang von eigentlich einfachen Hinweisen eingelullt wurde. Die Hinweise sind übrigens nicht nur Baumschonend angebracht, sondern zudem auch noch so gefertigt, dass das Wetter ihnen nichts anhaben kann. Very nice.

Von daher: Wer einen kurzweiligen Multi sucht, ist hier genau richtig. 😀

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T5-Runde bei Hagen

Am Sonntag war endlich mal wieder Zeit für eine ausgedehnte Geocache-Runde. Zwar nicht ganz so lange, weil ich Abends noch ins Kino wollte, aber dafür halt besonders intensiv 🙂

Gemeinsam mit Fliege23, The Sighthound und Calimero-78 nebnst Familie ging es in die Gegend von Hagen, wo ein paar Herausforderungen auf uns warten sollten.

Am Parkplatz wartete noch ein kleiner LP auf uns:

Und direkt neben dem LP eine verlassene, alte Bahnbrücke mit Döschen:

Mal ehrlich: Bombenwetter, solche Locations, das versprach ein extrem geiler Tag zu werden. Und so machtne wir uns auf, schulterten die Rucksäcke und trabten los in Richtung Kletterziele.

Schon der erste T5er auf dem Weg war ein Highlight: „The Blairwitch Tree“ ist nicht sonderlich herausfordernd. Aber der Baum an sich ist eine echte Überraschung, Mitten im Wald:

Schnell das Seil schonend eingebaut, eingekleidet und hoch – um der alten Hexe das gut bewachte Geheimnis zu entreißen. Und schwupps wieder runter. Perfekte Einstimmung auf das, was noch folgen sollte 🙂

Von dort aus ging es weiter zu „Och hier häng ich gut„. Ein Cache, der sich auch für Anfänger eignet, wenn ihnen jemand das Seil einbaut. Denn der Baum an sich ist einfach – allerdings muss man hier frei hängend schon ein paar Meter am Seil aufsteigen. Die Arme und Beine werden sich schneller bemerkbar machen, als einem lieb sein kann 😀

Aber ebenfalls ein richtig schöner Cache und auch hier war die Dose schnell geborgen. Wobei man aber sagen muss, dass das mit Sicherheit auch an der mittlerweile echt guten Team-Arbeit liegen könnte. Schön bei so Teams ist ja auch, dass man selbst auch mal einfach nur rumlungern kann 😉

Von dort aus ging es dann zum (für mich) absoluten HighLight des Tages: „Och hier lieg ich viel besser„. Irritierend war, dass der Cache seit Juli nicht mehr geloggt worden war. Aber auf dem Weg dahin konnten wir in der Ferne schon ein anderes Team spotten, dass sich auch gerade dort versuchte.

Der Cache ist gleich doppelt eine Herausforderung:

Erst Mal muss man einen Weg hin finden! Und das ist deutlich schwerer, als es sich anhört und in der Cache-Beschreibung liest. Um mal zu spoilern: wir hatten die richtige Idee, sind aber auf dem Hinweg dann doch einen sehr, sehr, sehr langen Umweg gelaufen. Auf dem Rückweg kam ich dann da raus, wo wir am Anfang überlegt hatten, zu starten. ‚doh!

 

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War aber nicht soooo schlimm, denn der Cache an sich ließ das schnell vergessen. Da für mich die Zeit knapp wurde, durfte ich als erster runter. Das ist immer Schwierigkeit +1, weil Du ja gar nicht weißt was dich erwartet und wo Du hin musst!

Tatsächlich war der Cache aber schnell zu finden und gut zu erreichen. Für Anfänger aber wohl eher nicht zu empfehlen, denn an der einen oder anderen Stelle, wenn man die Dose schon längst gesehen hat, muss man schon entscheiden, wo zum Teufel man denn jetzt lang will und wie man wieder zurück kommt 🙂

Ging dann aber alles doch überraschend schnell und ich konnte den Dritten und für mich an diesem Tag letzten T5er loggen. Und dann ab zum Auto und nach Hause.

Die anderen haben dann noch 45° erklettert, den ich schon in 2014 geloggt habe. Ich sage mal, der geht auch ohne Gerödel – besser ist aber wohl mit 😉

Und so endete, leider viel zu schnell, ein viel zu geiler Tag. Und ich freue mich schon auf das nächste Mal 🙂

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GC6JDPR – Das Labyrinth

Es gibt Caches, die sind überwältigend. Weil man einfach nur den Hut vor den Ownern ziehen will. Und das sind Caches bei denen man sich am Ende ärgert, nur einen Favoritenpunkt vergeben zu können. So eine Dose ist mir mit GC6JDPR – Das Labyrinth begegnet.

Über den Cache zu bloggen ist ein bisschen schwierig, wenn man nicht zu viel verraten will. Deswegen kann man eigentlich auch genau gar kein Foto zeigen oder darüber reden, was man machen muss. Wie also transportiere ich, dass diese Dose eine ist, die ein jeder Cacher gemacht haben sollte, der Spaß am Spielen hat?

Vielleicht so:

Das Rätsel zum Errechnen der Koordinaten war für meine bessere Hälfte schnell gelöst. Damit stand fest, dass es gut 90 Minuten bis zum Erlebnisort mit dem Auto sind. Ob das lohnt? Andersherum hat der Cache (Stand 07.03.2017 – 12:30 Uhr) 107 Favoritenpunkte. Bei 116 Funden. Das ist eine verdammt gute Quote.

Und da es sich ergab, war dann doch ein Besuch vor Ort angesagt:

Der Cache ist ein Mini-Multi mit 2 Stationen. An der ersten erhält man ein notwendiges Tool und schon hier muss man kurz um die Ecke denken,  um mit den Hinweisen im Checker die Station erfolgreich lösen zu können. Und der Owner versprach ja auch, dass sich das D4 auf den Outdoor-Teil bezieht.

Mit dem Tool dann der guten Ausschilderung zu S2 folgend, ist man schneller am Ziel als erwartet 😉 Und was für ein Ziel. Schon beim Davorstehen ist klar, dass egal ob man diese Aufgabe löst oder nicht, der Cache kriegt einen FP.

In unserem Fall hat es nur zwei Anläufe gebraucht die Dose zu öffnen. Ich hatte mit mehr Fehlversuchen gerechnet, aber die handwerkliche Umsetzung ist so außergewöhnlich gut, dass man auch als Grobmotoriker schnell ans Ziel kommt. Womit die Dose ein Rätsel der Extra-Klasse ist: Eines, das herausfordert, ohne zu enttäuschen.

Und das selbst das Logbuch dann das Thema des Caches verfolgt, ist vermutlich eher eine Randnotiz.

Ich kann und werde nicht mehr über diesen Cache sagen. Außer das er das Potential hat, zu einer Geocache-Legende zu werden. Und ich tiefen Respekt vor den Ownern habe, für das was sie da aufgestellt haben. Ich würde auf 9 von 10 Dosen verzichten, die ich gefunden habe, wenn dafür nur jede Zehnte halb so geil wäre.

Also: Hinsurfen, Rätsel lösen, hinfahren, Rätsel lösen, loggen!

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GSAK „access violation“ bei Senden an Garmin GPS

Gestern hatte ich ein interessantes Phänomen:

Mein GSAK wollte nach dem Update auf die aktuelle Version keine Caches mehr an mein Garmin senden, die Fehlermeldung war „access violation“ und kein weiterer Hinweis.

Eine Suche im GSAK-Forum und mit Google war ergebnislos, weswegen ich das hier mal für die Nachwelt ablege:

Zunächst dachte ich, es wäre das Update. War es nicht, auch eine Neuinstallation brachte keine Abhilfe. Dann dachte ich, dass vielleicht die Transfer-Datenbank korrupt ist. Neu gebaut – gleicher Fehler.

Ich war schon fast so weit zu glauben, dass mein Garmin GPSmap kaputt ist, da fiel mein Blick auf die oberen USB-Anschlüsse und das daran zum Laden angeschlossene Garmin Vivofit. Und tatsächlich: Abgezogen – geht. Angesteckt – geht immer noch?

Des Rätsels Lösung an meinem Rechner: Ist bereits ein Garmin-Device am USB und wir dann das Geocaching-Device angeschlossen, stürzt GSAK mit der „access violation“ reproduzierbar ab. Ist erst das GPSmap angeschlossen, kann ich danach anstöpseln was ich will, es gibt keine Fehlermeldung.

Muss man auch erst mal drauf kommen 😀

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GC27JXE No Risk = No Fun !!!

Am vergangenen Samstag hatte ich das Vergnügen, zusammen mit Calimero-78 und The_Sighthound den Cache  GC27JXE No Risk = No Fun !!! zu machen. Und um es vorweg zu nehmen: Wer Caches wie Klaustrophobie oder andere herausfordende T5er mag, der ist hier genau richtig.

Die Location erinnert spontan an Prora, der Cache ist aber weniger intellektuell fordernd, denn körperlich. Und ich sag mal so: Ich war definitiv außerhalb der Wohlfühlzone und ich glaube, wenn The_Sighthound nicht dabei gewesen wäre, wären Calimero-78 und ich unverrichteter Dinge wieder abgezischt.

Denn das, was uns da erwartete, forderte nicht nur Tribut an den zahlreichen verbauten Seilen. Sondern auch einiges an Nachdenken und Tüfteln, wie man denn jetzt am Besten und wo man denn jetzt und wie…

Im Nachgang scheint es fast wie Hohn, dass der Owner uns schrieb, dass der Cache im Grunde auch ohne Kletterzeug gemacht werden kann. Klar geht, wenn man Meister im Free-Climbing ist 🙂

Das dem Cache ein relativ schweres Rätsel vorgeschaltet ist, scheint mir eine gute Idee. Ohne wäre die Dose nämlich in kürzester Zeit völlig überlaufen.

Was es für uns besonders geil machte war, dass morgens noch Nebel herrschte, als wir ankamen. Vom Parkplatz aus Richtung Erlebnisort waren wir so mit uns und der Umgebung beschäftigt, dass wir völlig perplex waren, als wir vor dem Koloß standen. Irre, wie sich SO EIN DING einfach verstecken kann, bis man im wahrsten Sinne des Wortes mitten drin steht.

Ich sag mal so:

Wer gerne rätselt, sollte das Rätsel suchen. Und sich dann 2-3 gute(!!!!) Kletterer als Mitstreiter schnappen, ein paar Seile verschiedener Länge und einfach alles, was man an Gerödel hat einpacken und los düsen. Die Dose gehört mit Sicherheit auf die Liste der Top-Locations für T5er…

Nachfolgend ein paar Fotos, die wir vor Ort geschossen haben…. lasst sie einfach auf Euch wirken 😀

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Funfacts am Rande: 400km gefahren, 4h Fahrtzeit, 6 Stunden on Location.

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www.mitcachezentrale.net – eigentlich eine gute Idee, aber…

Ich bin durch Zufall auf die MitCacheZentrale gestoßen und habe mich mal angemeldet. Auf den ersten Blick ein sehr enttäuschendes Forum, dem viel fehlt.

Auf dem zweiten Blick aber ein junges Forum, aus dem vielleicht viel werden kann:

Zunächst: Ich mag die Idee. Gerade ich habe ja oft Probleme, Cacher zu finden die meine absonderlichen Vorstellungen von „Spaß“ teilen. Da käme so etwas genau richtig.

Es scheint auch schon ein paar Teilnehmer zu geben. Leider kann man nirgendwo eintragen wo man herkommt. In der Folge kann man auch nirgendwo sehen, welcher Cacher wo sitzt. Wer die Personen sind, kann man mangels Link zum GC- oder OC-Profil auch nicht sehen.

Man kann auch keine „Alarmierung“ einstellen, die z. B. via SMS oder anderer Messaging-Dienste darauf hinweist, wenn in der eigenen Region (die man auch nicht angeben kann) ein anderer eine Mitcache-Gelegenheit anbietet.

Ich könnte so weiter machen. Im Fazit bleibt aber, dass die MitCacheZentrale völlig unfertig wirkt. Die Hoffnung, dass mit dem Angebot schon die User kämen und Content brächten, wird hier an mangelnden Möglichkeiten scheitern.

Insofern bin ich mal gespannt ob der oder die Macher tatsächlich noch sinnvolle Funktionen einbauen. Die dann übrigens bevorzugt auch per Handy und spontan nutzbar sein sollten.

 

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Kletterfabrik „Vertikal-Labor“ – oder: Wenn man keinen Bock auf Kunden hat.

Irgendwann vor einiger Zeit bekam ich den Tip, mir mal die T5-Geocaching-Ausbildung im Vertikallabor anzusehen. Und warum ich nicht, dachte ich mir: Man lernt ja nie aus. Und gelernt habe ich, nur anders als erwartet:

Die Geocaching-Geschichte des Vertikal-Labor ist ausgelagert auf eine eigene WordPress-Seite unter http://www.erlebnis-projekt.de/ – dort kann man in einem Google-Kalender die Termine sehen und dann auf http://www.erlebnis-projekt.de/email/ einen Termin buchen.

Als ich das erste Mal einen Termin buchte, bekam ich einen Anruf, dass der Trainer leider krank sei und der Termin ausfallen müsse. Das kann passieren, ist ja nicht schlimm. Man würde mich anrufen, wenn man neue Termine machen würde. Der Anruf kam nie und irgendwie geriet das Ganze bei mir in Vergessenheit.

Nun wollte ich einen zweiten Anlauf starten und habe mich für 2 Termin registriert. Dachte ich.

Das Erste was mir auffiel war, dass die Bestätigungsmail keine vernünftige Reply-To-Adresse enthielt. Statt dessen steht dort, wo man eine E-Mail-Adresse erwartet nur fm_email. Na gut, schlecht konfiguriert.

Da ich in einem anderen Thread gerade eine Diskussion des Trainers verfolgte, habe ich in den Thread kommentiert, man möge das bitte fixen.

Kurz darauf klingelte das Telefon und auf dem Display erschien die Nummer des Vertikallabors. Freundlich(!) wurde ich darüber informiert, dass ich vergessen hätte, die Termine auszuwählen.

Nein, hatte ich nicht. Ich hatte vergessen die AGB zu bestätigen. Beim Absenden bekommt man eine Fehlermeldung die darauf hinweist und nach anklicken konnte ich die Anmeldung abschicken. Worauf man nicht hingewiesen wird ist, dass zwar die persönlichen Daten eingetragen werden, die Termine aber zurückgesetzt werden. Und eine Fehlermeldung, dass man eine Reservierung ohne Termin nicht vornehmen kann, gibt es, anders als bei den AGB nicht.

Also nicht nur der Mailer nicht vernünftig konfiguriert, sondern auch das Webformular. Einmal mit Profis, wie der gute Fefe jetzt vermutlich sagen würde.

Das war aber nicht das Problem. Ich hätte mich ja neu angemeldet.

Quelle: https://www.facebook.com/groups/Seilzugangstechnik/permalink/1280054765385216/?comment_id=1287321791325180&reply_comment_id=1287332307990795&notif_t=group_comment&notif_id=1484736535175555

Das Problem war der Vortrag des Anrufers, wie „dumm es wirkt“ (wirklich so gesagt!), dass ich in einem Kommentar auf das Problem mit der Mail-Adresse hinweise, ob mir nicht klar sei, wie leicht man das dort übersehen könne. Abgesehen davon, dass es ja nicht übersehen wurde, habe ich dann vorsichtshalber noch mal  gefragt, ob man mir gerade erklären möchte, dass ich dumm bin.

„Nein, aber Dein Kommentar auf Facebook wirkt dumm“.

Gut, ich hab das Telefonat dann einfach beendet.

Und mal ganz ehrlich: Was genau geht in Menschen vor, die Ihre Kunden am Telefon beschimpfen, weil sie darauf hinweisen, dass der Web- und Mailserver nicht sauber konfiguriert sind?

Ist jetzt nicht so, dass mich das sonderlich belastet, ich kann mein Geld auch anders ausgeben. Als Dienstleister sollte ich mir aber gut überlegen, ob ich so mit meinen Kunden umgehe oder nicht.

Ich persönlich wüßte ja, wie ich das beantworten würde. Offensichtlich aber anders als das Vertikal-Labor.

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Ich mache was, das Ihr nicht macht :-D

Cachen, das macht der gemeine Cacher wohl dann, wenn das Wetter gut ist. Ich nicht. Ich gehe am liebsten raus, wenn das Wetter so richtig sch…. ist.

So auch heute: Leichter, gefrierender Nieselregen ist wirklich kein Wetter, bei dem ein normaler Mensch gerne vor die Türe geht. Temperaturen unter Null sind eh nicht toll zum cachen. Und genau das macht es für mich so attraktiv: Selbst der simpelste Tradi liegt still und verlassen darf, weil kaum eine Seele sich vor die Türe traut.

Mal ganz abgesehen davon, dass man in den wenign lichten Momenten oft mit grandiosen Bildern belohnt wird, hat das Cachen im Winter und im Sauwetter wirklich den handfesten Vorteil, dass man für sich alleine durch die Gegend wandert oder radelt und – abgesehen vom gelegentlichen Blick auf die Kompassnadel – auch seinen Gedanken alleine nachhängen kann.

Versteht mich nicht falsch: Ich gehe gerne mit Freunden cachen und quatsche dann auf den Wegen mit ihnen oder löse gemeinsam mehr oder weniger knifflige Rätsel. Aber bei Powertrails z. B. ist mir der Punkt am liebsten, an dem man alles gesagt hat und schweigend nebeneinander her läuft. Dieses angenehme Schweigen, wenn jeder einfach die Welt auf sich wirken lässt.

Und im Winter alleine cachen zu gehen ist die Steigerungsform davon. Selbst wenn man, wie ich heute, dabei „nur“ seine Homezone aufräumt: Abgesehen vom gelegentlichen Hundemuggel hat man die Straßen und die Wege für sich allein.

Aber nein, Ihr wollt das nicht ausprobieren. Geht Ihr mal ruhig in schönem Wetter cachen und lasst mir das Land im Scheißwetter 🙂

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Geocaches? Nur für die Quote, sonst bitte weg damit!

Manchmal kann ich ja nur mit dem Kopf schütteln:

Eigentlich sollte beim Geocachen ja die Suche und das Finden der Dose im Vordergrund stehen. Okay, das einige Leute auch die Statistik (81er, 366er, etc) bedienen wollen.

Aber einen Cache schließen lassen zu wollen, weil eine nachträgliche Änderung die eigene Statistik „versaut“?

Was genau stimmt denn nicht mit den Leuten? Weiss man da schon genaueres?

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