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Das leidige Thema der Qualität

Posted by on September 14, 2015

Ich bin in den letzten zwei Tagen eher zufällig zum Cachen gekommen – und weiß jetzt auch wieder waru mir in letzter Zeit irgendwie die Motivation fehlte.

Klar, jetzt kommt der Winter und ich freue mich schon auf lange Nachtcache-Runden. Aber Tags? In der Homezone aufräumen? Das macht einfach keinen richtigen Spaß.

Gestern zum Beispiel hatte ich zwei Nachwuchscacherinnen bei mir. Beide 12 und heiß mal eine Dose zu suchen. Ich war gerade in der Näche von G3D385 – SÜCHTIG?, also haben wir uns den mal angesehen.

Oder auch nicht, denn rund um den Cache findet sich eine wilde Müllkippe, auf die schon der 10kg-Kartoffeln (WTF?) hindeutet. Und spätestens, wenn man die Scheissehaufen sieht, will man nur noch weg.

Ganz in der Nähe gab es noch den GC3T8B – Mülheimer Drive In #7. Und der Owner schreibt ganz selbstbewußt:

Mit dieser Cache-Serie möchten wir (die für uns) interessanten Stellen
in Mülheim an der Ruhr aufzeigen.
Einige haben eine (lange) Geschichte und waren wichtig
für die Entwicklung unserer Stadt,
andere wiederum sind ein Teil der Infrastruktur
und wieder andere sind nur nett anzuschauen.

Leider hat er (oder sie) versäumt zu schreiben, WAS an diesem Baumarkt-Parkplatz so toll sein soll für die Entwicklung der Stadt. Und warum man einfach einen Petling an eine Laterne legt, einen Stein drauf und gut ist. Na ja, 1 FP bei 633 Funden (Stand heute) gibt da ja schon fast genug Auskunft.

In der Homezone gibt es natürlich auch neue Dosen. Zum Beispiel GC5Y3PE Filzpeitschen. Aber was jetzt daran lustig ist, neben die Tennishalle einen Petling zu legen, der halb in einem aufgeschnittenen Tennisball klemmt, verstehe ich beim besten Willen nicht.

Mal ehrlich Leute, was soll das?

Können wir nicht irgendwie die Kurve zu „weniger ist mehr“ kriegen und mehr schöne Caches verstecken? Ich will auch gar nicht verheimlichen, dass es auch da ab und an Perlen zu finden gibt.

Zum Beispiel GC5X86T, der nicht nur mit einer netten Entstehungsgeschichte daher kommt. Sondern eben auch an einen Platz lockt, den man sonst vermutlich nicht gefunden hätte.

Oder GC5YRFJ, an dem ich heute gescheitert bin. Es ist zwar auch „nur“ ein Petling, der dafür sehr gut angebracht ist und nicht so leicht zu loggen, wie zu finden ist.

Wenn wir also irgendwie hinbekämen, dass Caches wieder mit mehr Liebe zum Detail (das wie) oder Ort (das wo) versteckt werden: es würde Menschen wie mich ziemlich freuen. Und bestimmt auch viele andere.

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