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Ich würde es gerne glauben, aber…

Posted by on Februar 21, 2016

Geocachen ist ein Hobby mit einem relativ hohen Suchtpotential.

2006, als ich meine ersten Dosen mit PDA und externem GPS gefunden habe, war mir das noch nicht klar. Doch spätestens, als mich KiCloTo aus dem „Winterschlaf“ rissen, fing das so richtig an.

Durch andere Hobbys wie die grüne Politik und das Mountainbike-fahren wurde es zwar weniger, aber von Zeit zu Zeit suchte man mal wieder ein Döschen. Alte Liebe rostet nicht und wer mit dem Rauchen aufhören will, kann halt auch nicht „einfach mal so“ wieder eine Rauchen. Das habe ich mir auch gedacht, als mir vor einer Woche auffiel, dass ich die ersten zwei Monate ’16 schon fast so viele Dosen eingesammelt habe wie in 2015 insgesamt.

Mit meinen (Stand heute) 1854 Dosen bin ich dabei allerdings natürlich überhaupt nicht vorne dabei. Die schon erwähnten KiCloTo haben Stand heute 3147 Funde. Meine im September 2012 angefixten Kanadier haben heute 3200 und mein Dauer-Cache-Kumpel Illusionlabs kommt auf 3218.

Über 3000 gefundene Dosen finde ich schon beachtlich. Gut, ich fand auch mal 1000 magisch viele 😉 Aber Ihr könnt Euch mein Gesicht vorstellen, als ich gerade das Profil von Alamogul fand. Nicht 1000 Funde. Nicht 5000. Nicht 10.000. Und auch nicht 100.000. Stand heute sind es 134.588 gefundene Dosen! Mit einem Rekordtag 23.09.2015 mit 1308 Funden.

Ehrlich gesagt: so recht glauben kann ich das nicht. Ich habe schon Powertrails gemacht und komme auf lächerliche 53 Dosen an dem Tag. Und danach war ich so richtig alle. Wie bitte findet man dann 1308 Dosen am Tag? Und um auf die 134.588 Dosen zu kommen, müsste man in den 15 Jahren im Durchschnitt fast 9000 Dosen p. a. finden. Im ersten Jahr waren es allerdings keine 100, was bedeutet das es in den 14 weiteren Jahren über 9.500 Dosen gewesen sein müssen. Im Durchschnitt. In 2015 waren es übrigens angeblich 20.700. Übrigens: die 81er Matrix weist dabei auch eine erhebliche Anzahl überdurchschnittlich schwerer Dosen aus.

Und jetzt weiß ich auch nicht weiter.

Rufe ich „Lüge! Alles Lüge!“ und gehe davon aus, dass hier jemand nur seine Statistik schönt? Und denke mir, jeder so wie es ihm gefällt? Oder ist diese enorme Menge an gefundenen Dosen wirklich möglich? Und wenn ja, bin ich dann einem Idol oder einem abschreckenden Beispiel begegnet? Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, dass ich mit der mir verbliebenen Restlaufzeit meines Lebens vermutlich nicht an die 100.000 Funde kommen werde. Und es eigentlich, zumindest so wie bei Alamogul, auch gar nicht möchte.

One Response to Ich würde es gerne glauben, aber…

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